Deutscher Gewerkschaftsbund

Nord

Broschüre zur Kritik der "Alternative für Deutschland"

Rechtspopulismus ist keine Alternative!

Mit der Alternative für Deutschland (AfD) konstituiert sich seit Februar 2013 eine rechtspopulistische Partei in Deutschland, bei der „Nationalismus nicht der Anstrich […] sondern Kern“1 der Politik ist. Nach den nicht erfolgreichen Anläufen zur Bundestagswahl sowie zur Landtagswahl in Hessen wurde spätestens mit dem Einzug der Partei in die Landtage in Thüringen (10,6%), Sachsen (9,7%) und Brandenburg (12,2%) im Jahr 2014 deutlich, dass es sich bei der AfD leider nicht um eine jener rechten Splitterparteien handelt, deren politische Bedeutung unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde verbleibt. Im Gegenteil: Die AfD ist eine problematische Erscheinung in der bundesdeutschen Parteienlandschaft. Sie versucht die rechtspopulistische Lücke in Deutschland zu füllen, die in vielen europäischen Staaten rechten Parteien beträchtliche Erfolge bereitet hat und die politische Landschaft in diesen Ländern erschüttert hat.